Ich bin Victor.

Staatlich anerkannter Physiotherapeut mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) in Physiotherapie.

Staatsexamen 2024. Bachelorabschluss 2026.

Ich komme aus Berlin. Eigene Beschwerden haben mich zur Physiotherapie gebracht. Heute begleite ich Menschen dabei, ihren Körper besser zu verstehen und gezielt an ihrer Bewegung zu arbeiten.

Besonders beschäftigen mich dabei PRI, Atmung und Biomechanik. Warum das so ist und was das für meine Arbeit bedeutet, erfährst du hier.

Meine Geschichte

Ich wollte meinen eigenen Körper verstehen.

Während meiner Schulzeit hatte ich über längere Zeit starke Kopf- und Nackenbeschwerden, zum Teil mit stechenden Schmerzen an der Schläfe. Die Beschwerden waren zeitweise so ausgeprägt, dass ich auch rund um meine Abschlussprüfungen medizinische Unterstützung brauchte.

Ich wollte verstehen, was in meinem Körper passiert, und herausfinden, was ich selbst beeinflussen kann. Diese Fragen waren ein wichtiger Grund dafür, dass ich mich für die Physiotherapie entschieden habe.

In der Ausbildung bekam meine Neugier eine fachliche Grundlage. Gleichzeitig blieb mein persönliches Interesse: Wie finde ich heraus, was einem Menschen tatsächlich hilft? Und wie kann ich Veränderungen sinnvoll überprüfen?

Meine eigene Geschichte lässt sich nicht einfach auf andere übertragen. Sie prägt aber bis heute, wie ich zuhöre und warum mir verständliche Erklärungen so wichtig sind.

Mein Weg zu PRI

Was sich durch PRI für mich verändert hat.

Schon während meiner physiotherapeutischen Ausbildung bin ich auf das Postural Restoration Institute, kurz PRI, gestoßen. Zunächst suchte ich nach Antworten für mich selbst. Ich las mich ein, besuchte Kurse und begann, meine eigenen Reaktionen auf Übungen genauer zu beobachten.

Besonders spannend fand ich die Verbindung von Atmung, Körperposition und Bewegung. Wie bewegt sich der Brustkorb? Welche Bewegungen fallen leicht, welche schwer? Was verändert sich, wenn ich eine Übung anders anleite?

Durch PRI begann ich außerdem, die natürlichen Asymmetrien des menschlichen Körpers besser zu verstehen und nachzuvollziehen, warum sich bestimmte Bewegungs und Haltungsmuster entwickeln. Daraus entstand meine vertiefte Beschäftigung mit Biomechanik und Nervensystem, mit den körperlichen Voraussetzungen von Bewegung und damit, wie Wahrnehmung und Anspannung dabei eine Rolle spielen. Mit der Zeit fühlte ich mich selbst besser. Das motivierte mich, weiterzulernen.

Heute prägt PRI einen großen Teil meiner Arbeit. Ich verstehe den Ansatz aber nicht als Erklärung für jedes Beschwerdebild. Ich ergänze ihn durch andere physiotherapeutische und trainingsbezogene Ansätze, wenn sie zur jeweiligen Situation passen.

Lernen und Weitergeben

Ich lerne weiter. Und gebe weiter, was ich lerne.

Mir ist wichtig, diese hochkomplexen Konzepte auch im deutschsprachigen Raum und in Europa weiterzuentwickeln, verständlich zu vermitteln und das Wissen langfristig stärker zu verankern. Aus diesem Gedanken heraus habe ich 2025 gemeinsam mit Kazufumi Nishimura, einem PRI zertifizierten Therapeuten, das PRI Europe Intensive Camp mitorganisiert und dort über meine eigene Entwicklung gesprochen. Beim zweiten Camp 2026 habe ich erneut mitorganisiert und einen fachlichen Beitrag zu Bewegungstests und ihrer praktischen Anwendung geleistet.

Auch auf Social Media und in meinen Lernmaterialien teile ich, womit ich mich beschäftige. Ich möchte komplexe Themen verständlich machen und zeigen, wie ich an Fragen zu Atmung und Bewegung herangehe. Wenn ich Inhalte von PRI erkläre, benenne ich die Quelle und verweise für die offizielle Weiterbildung an das Institut.

Meine Arbeitsweise

So arbeite ich heute.

Ich habe mich bewusst früh für die Selbstständigkeit entschieden, weil ich mir für meine Arbeit ausreichend Zeit nehmen wollte.

Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über Beschwerden, Einschränkungen und persönliche Ziele. Anschließend schauen wir uns ausgewählte Bewegungen und die Atmung an. Welche Tests sinnvoll sind, richtet sich nach der jeweiligen Situation und danach, ob wir vor Ort oder online zusammenarbeiten.

Auf dieser Grundlage wählen wir passende Übungen aus und überprüfen im Verlauf, was sich verändert. Entscheidend ist dabei nicht nur eine unmittelbare Reaktion, sondern vor allem, was sich langfristig im Alltag und in der Bewegung verändert.

Ganzheitliche Betrachtung

Mein Blick geht über Muskeln hinaus.

Ganzheitlich zu arbeiten bedeutet für mich, nicht nur einzelne Muskeln oder Bewegungen zu betrachten. Auch Zähne und Kiefer gehören bei entsprechenden Hinweisen dazu. Denn Beschwerden im Kieferbereich können mit Kopf- und Nackenschmerzen zusammen auftreten.

Deshalb arbeiten mein Team und ich inzwischen auch mit Zahnärztinnen und Zahnärzten zusammen. Wenn eine zahnärztliche Abklärung oder Behandlung sinnvoll ist, stimmen wir das weitere Vorgehen gemeinsam mit dir ab.

Die zahnärztliche Diagnostik und Behandlung übernehmen dabei die Zahnärztinnen und Zahnärzte. Ich begleite dich physiotherapeutisch, passe deine Übungen an und schaue mit dir darauf, wie sich deine Beschwerden und deine Bewegung im Verlauf verändern.

Für mich gehört zu einer ganzheitlichen Betrachtung auch, zu wissen, wann eine andere fachliche Perspektive gebraucht wird.

Zusammenarbeit

So kannst du mit mir arbeiten.

Du kannst mit mir persönlich in Berlin oder online arbeiten. Welcher Rahmen sinnvoll ist, hängt von deinem Anliegen und davon ab, welche Unterstützung du dir wünschst:

Persönliche Begleitung

In der 1:1-Zusammenarbeit schauen wir gemeinsam auf deinen Ausgangspunkt. Wir entwickeln passende Übungen, besprechen deine Rückmeldungen und passen die nächsten Schritte daran an. Auf meiner Angebotsseite findest du die verschiedenen Formen der Begleitung und ihren jeweiligen Umfang.

Selbstständig einsteigen

In meinen E-Books und Kursen erkläre ich Zusammenhänge rund um Atmung und Bewegung und gebe Anregungen zum eigenen Üben. Das ist ein Einstieg für Menschen, die sich zunächst selbst mit den Themen beschäftigen möchten. Eine individuelle Einschätzung ersetzen diese Inhalte nicht.

Noch unsicher? Lass uns kennenlernen.

Du hast einen Eindruck davon bekommen, wer ich bin und wie ich arbeite. Vielleicht erkennst du dich in manchen meiner Fragen wieder.

In einem kostenlosen Erstgespräch besprechen wir, was du dir von einer Zusammenarbeit wünschst und ob mein Angebot dazu passt. Du musst dich dabei noch für nichts entscheiden.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.